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LINIT Fassadenelemente am ZQB in Ulm - Spitzentechnik für Spitzenforschung

Seit der Übergabe im Juli 2018 nimmt das Zentrum für Bio- und Quantenwissenschaften (ZQB) am Oberen Eselsberg in Ulm die Universitätsinstitute der theoretischen Physik, der Quantenphysik, der molekularen Virologie und der biomolekularen und organischen Chemie auf. Die Forschungsziele sind ambitioniert, die baulichen Maßnahmen zu ihrer Unterstützung nicht weniger. Die hochkomplexen Forschungsziele erfordern ein besonderes Gebäude: Laserlabore sind im Untergeschoss als Raum-im-Raum-Konstruktion errichtet worden, um störungsfreie Experimente zu ermöglichen. Das Fundament des Gebäudes lagert auf Luftfedern, um äußere Einflüsse abzudämpfen. So werden hochsensible magnetische Messungen in kleinstem Maßstab möglich, mit denen sich zum Beispiel einzelne Proteine erfassen lassen. Insgesamt bietet der Neubau des ZQB eine Gesamtfläche von 2800 qm. Die Laborräume gruppieren sich um einen begrünten Innenhof, dessen Fassaden wie an den Außenseiten großzügig verglast sind.

Ober- und unterhalb der Glasflächen setzen verglaste LINIT-Verbundelemente von Linzmeier mit ihrer tiefschwarzen Farbe einen optischen Akzent. Die Verbundelemente weisen eine 6 mm starke Glasoberfläche auf, die auf Ihrer Rückseite im Farbton RAL 9005 emailliert ist. Dahinter folgt eine 38,5 mm starke Dämmschicht aus PU-Hartschaum, eine 1,5 mm starke Aluschicht schließt die 46 mm starken Verbundelemente zum Raum hin ab. Dank ihres schlanken Querschnitts ließen sich die 1093 Verbundelemente plan in die Pfosten-Riegel-Konstruktion einspannen. Die Gesamtfläche aller in Ulm verbauten Elemente beträgt 885 qm.

Universelle Funktionalität
Mit einem Kern aus PU- oder Mineralfaserdämmung bieten LINIT-Verbundelemente einen sehr guten Hitze- und Wärmeschutz. Der U-Wert der Verbundelemente im ZQB liegt gemäß den Anforderungen an die Fassade bei 0,66 W/(m²K). Möglich sind je nach Dicke und Dämmstoff U-Werte bis 0,23 W/(m²K), mit Vakuumdämmplatten erreichen LINIT-Verbundelemente Spitzenwerte bis 0,1 W/(m²K).
Mineralfaserdämmschichten können den Brandschutz verbessern (bis W 90), spezielle Funktionsschichten den Schallschutz erhöhen (bis 55 dB) und die Verbundelemente einbruch- oder durchschusshemmend machen. Für die LINIT-Verbundelemente sprach neben dieser Flexibilität bei den bauphysikalischen Eigenschaften, dass sie nach Kundenwunsch in industrieller Präzision vorgefertigt, individuell getestet und auf die verwendeten Materialien abgestimmt werden.

Aus planerischer Sicht sind sie nicht nur wegen der präzisen Vorfertigung, sondern auch wegen des besonders großen Gestaltungsspielraums interessant, den sie dem Architekten mit ihrem breiten Spektrum an Deckschichten bieten. Möglich sind neben Glasdeckschichten – verspiegelt, rückseitig farbig emailliert oder im Mehrfarbensiebdruck bedruckt – Deckschichten aus verschiedenen Metallen wie Aluminium, Stahl, oder Edelstahl, bei denen man durch Eloxieren, Farbbeschichtungen, Polieren oder Prägungen besondere Effekte erzielen kann. Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Holzdeckschichten (Furnierschichtholz, Schichtholz, Spanplatten in allen Holzarten), extrem widerstandsfähige HPL-Deckschichten in verschiedenen Farben und Optiken und Deckschichten aus Faserzement in einer nahezu unbegrenzten Farbpalette.

Die Verbundelemente werden an die jeweilige Konstruktion des Gebäudes angepasst. In Farbe oder Holzoptik lassen sie sich außerdem perfekt auf das jeweilige Fenster- und Fassadenprofil abstimmen. Die Montage der einbaufertigen Verbundelemente erfolgt problemlos in Pfosten-Riegel-Konstruktionen oder Fensterelementen entsprechend den Verglasungsrichtlinien.


Weitere Informationen zu den LINIT-Paneelen:
LINIT - Brüstungs- und Fassadenelemente



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